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im Wohnmobil bestohlen, was nun?

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21.12.2025 18:22 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:08)
#1
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Heute kamen meine Stellplatz Nachbarn überraschend vom überwintern zurück. Sind auf Rastplatz Südfrankreich nachts besucht worden. Geld, alle Papiere weg. Erschwerend kam hinzu, daß in der nächsten Nacht, wieder in Frankreich der nächste Versuch stattfand, diesmal wurden die Täter gestört. Also passt schön auf euch auf. Fzg war ein ducato, sind gepricked worden. Das ist das 2.Pärchen dem es passiert ist, im kurzen Abstand in Frankreich. Ist zum kotzen. Gruss Dieter

Immer ne Handbreit Wasser unter der Finne


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21.12.2025 18:45 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:09)
avatar  jube
#2
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Uns hat es auf der Fahrt nach Spanien am Rastplatz Aire de Montélimar Ouest erwischt, während wir schliefen das war eine perfide Geschichte.
Ich warte aktuell für morgen verprochene Info dann werde ich darüber hier berichten.

Grüße aus dem mittleren Süden
Jürgen (Jube)

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22.12.2025 10:31 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:09)
#3
ja

wie viele hinweise, dasz man keinesfalls auf rasthöfen o.ä., bzw in unmittelbarer nähe von fernstraszen, übernachten sollte, müszen egt noch kommen?
runter von der bahn und in irgendein nest - dort sucht niemand leichte beute!

allesbleibtgut
hartmut

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22.12.2025 11:51 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:10)
#4
ja

was bedeutet egt "geprickt" ?
ich habe schonmal von einem "prickstop" gehört, vlt ne werbeaktion...

allesbleibtgut
hartmut

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22.12.2025 12:00 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:10)
avatar  purple
#5
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Zitat von jagstcamp-widdern im Beitrag #4
was bedeutet egt "geprickt" ?


Beim Ducato (auch Jumper und Boxer) sticht man mittels eines spitzen Gegenstandes (Schraubendreher...) unterhalb des Schlosses der Fahrertür durch das Türblech und gelang an den Schließmechanismus und kann dann den Schließvorgang des Türschlosses auslösen. Dieses Vorgehen nennt man "pricken". Dagegen gibt es ein kleines Blech (PrickStop), dass man von innen hinter der Türverkleidung am Türblech am Türschloß anbringt. Ein Durchstechen ist dann nicht mehr möglich. Neuerdings gibt es auch eine PrickStop Variante, die von aussen angebracht wird. Der Arbeitsaufwand ist aber identisch.



Thomas

aus dem Land zwischen den Meeren


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22.12.2025 12:14 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:11)
avatar  purple
#6
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Hier ein Bild eines "Prickschaden":



Eingebautes Blech innen:



Und das ist der PrickStop, der von aussen montiert wird:



Und so sieht es nach der Montage aus:



Ein PrickStop ist nur für die Türen erforderlich, die ein von aussen zu betätigendes Türschloß haben, beim Ducato in der Regel nur die Fahrertür.

Thomas

aus dem Land zwischen den Meeren


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22.12.2025 13:05 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:11)
avatar  Konsul
#7
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Das gleiche Spiel funktioniert aber auch auf der BFS. Dort geht allerdings dann nur diese Türe auf. Wenn man die FS nimmt geht Dank der Zentralverriegelung das ganze Fahrzeug auf, d.h. unter Umständen auch sämtliche Klappen / Türen im Aufbau.

Grüsse vom "Schön-Wetter-im-Süden-Camper" Michael


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22.12.2025 13:47 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:12)
avatar  jube
#8
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Bei uns und allen anderen wurde die aufbautüre aufgemacht.
Einer davon hatte sogar ein Heos eingebaut.

Ich warte aktuell noch auf ein Ergebnis dann werde ich berichten.

Wir standen mit ca. 10 anderen Womos auf einem hell erleuchteten Platz auf einem Rasthof fast direkt vorm Eingang. Und trotzdem, Unter solch vorraussetzungen hat man sich relativ sicher gefühlt.



Das sind die Schlösser des Nachbarn

Grüße aus dem mittleren Süden
Jürgen (Jube)

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22.12.2025 14:11 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:12)
avatar  purple
#9
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Wenn das Pricken auch an der Beifahrertür funktionieren würde, dann würde der Zubehörhandel doch auch PrickStop für die Beifahrertür anbieten und verkaufen. Es gibt kein Blech für die Beifahrertür. Selbst der "Hersteller" schreibt: "An der Beifahrertür ist kein Schloß (Schließzylinder), daher ist ein Auslösen der Zentralverriegelung mit dieser Methode nicht möglich und es ist dort auch kein Prick Stop notwendig."

Pricken ist das Einwirken auf die Zentralverriegelung über die Verbindung Schließzylinder/Gestänge/Zentralverriegelung und funktioniert daher nur auf der Fahrerseite.
Hier ein Bild, das den Aufbau des Verriegelungsmechanismus der Fahrertür zeigt. Durch das Pricken gelangt der Täter an einen mit dem Schließzylinder verbundenen beweglichen Arm (roter Pfeil und rotes Kreuz) und kann diesen nach oben drücken. Dadurch wirkt er auf das Gestänge der Zentralverriegelung (roter Pfeil) ein und entriegelt diese.



Die Beifahrertür hat aufgrund des nicht vorhandenen Schließzylinders auch nicht dieses Schließgestänge, so dass das Pricken an der Beifahrertür nicht funktioniert.

Thomas

aus dem Land zwischen den Meeren


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22.12.2025 14:55 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:12)
avatar  jube
#10
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@Thomas,

Was ich schon in verschiedenen Beiträgen geschrieben habe. es gibt auch die Möglichkeit beim Duc die Türe auch auf der Beifahrerseite zu öffnen. Es ist richtig da fehlt das Gestänge der ZV.
Aber es geht ein Bowdenzug vom inneren Betätigungshebel zum Tür öffen zum Schloß.
Wer Weiß wo er stechen muss, kann dann am Bowdenzug ziehen und somit simulieren als würde die Türe von innen geöffnet, und es geht NUR die Beifahrertüre auf.

Das es dafür keinen Prickstop gibt ist damit zu erklären das es an dieser Stelle keine Möglichkeit zum verschrauben des Prickstop gibt.

Einfachste Möglichkeit ist ein Loch stechen, kleinen Haken einführen, und Ziehen, simsalabim.......

Grüße aus dem mittleren Süden
Jürgen (Jube)

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22.12.2025 16:08 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:13)
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#11
Gast
( gelöscht )

Hallo
Ich habe das bei mir so gelöst
Nicht die schönste aber die Tür geht nur mit sehr viel Kraft und Krach auf .
LG

angsthase


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22.12.2025 16:24 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:13)
avatar  jube
#12
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okay, und deine Aufbautüre hast du da auch zusätzliche Sicherung?

Grüße aus dem mittleren Süden
Jürgen (Jube)

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22.12.2025 16:26 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:13)
#13
ja

die ursache von einbrüchen ist NICHT die fahrzeugtechnik sondern ein falscher park- oder gar übernachtungsplatz.
darum ist der ansatz, die karre sicherheitstechnisch aufzurödeln einfach nur falsch, aber er ist gut für die hersteller!

allesbleibtgut
hartmut

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22.12.2025 16:36 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:13)
avatar  jube
#14
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ich sag es mal so, technische aufrüstung ist nicht verkehrt.
Auch kann jeder Platz der falsche zum Übernachten sein, hier waren es Banden aus den Magreb Staaten.

Auf einem anderen Platz im Industriegebiet, oder Siedlung oder ganz frei ist man auch nicht davor gefeit das Kleinkriminelle aus der Gegend vorbei kommen. Und die stechen einen vielleicht sogar noch schneller ab wenn es sein muss.

Grüße aus dem mittleren Süden
Jürgen (Jube)

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22.12.2025 16:50 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:14)
avatar  jube
#15
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Unsere Reise nach spanien – und was uns in Frankreich passiert ist

Am Donnerstagabend sind wir losgefahren. Erste Übernachtung war in Baden-Baden. Am nächsten Tag ging es weiter bis zum Rastplatz Aire de Montélimar in Frankreich.

Oben auf dem sehr hell erleuchteten Parkplatz direkt vor dem Bistro standen schon fünf Wohnmobile. Viel Licht, viel Verkehr – ich dachte mir: Was soll hier schon passieren? Also stellten wir uns dazu.

Nach dem Essen habe ich noch kurz den Fernseher angemacht und zu meiner Frau gesagt, sie soll bitte abschließen, damit die Alarmanlage scharf ist. Sie drückte den Verriegelungsknopf in der Mittelkonsole, die Türen gingen zu, und sie dachte, damit sei alles erledigt. Nach dem anstrengenden Tag war ihr nicht mehr bewusst, dass damit nur die Türen verriegelt werden – nicht die Alarmanlage. Für uns war alles scheinbar okay.

Später habe ich den Fernseher ausgemacht und bin eingeschlafen. Unser Hund lag wie immer neben mir am Bett.

Gegen 3:30 Uhr bin ich aufgewacht. Meine Frau schlief tief und fest, hatte nichts gehört. Ich stand auf und wunderte mich, dass unser Hund liegen blieb. Das war sehr ungewöhnlich.

Ich zog mich an und ging raus. Draußen war großes Getümmel, Geschrei. Einer sagte:
„Bei mir war jemand im Wohnmobil, wir wurden bestohlen.“

So hart es klingt – mein erster Gedanke war: Gott sei Dank wenigstens nicht bei uns.

Fünf Minuten später kam meine Frau zu mir und sagte:
„Die Handys, Kreditkarten und das Geld sind weg.“

Mir wurde schlagartig schlecht. Wer unseren Hund kennt, weiß, dass der normalerweise niemanden ins Wohnmobil lässt, ohne komplett auszuticken. Und trotzdem waren sie drin.

Bei uns stand die Handtasche mit den Geldbörsen neben dem Bett. Später lag sie unter dem Lenkrad.
Bargeld und Kreditkarten waren weg.
Die Geldbörse war wieder sauber verschlossen.
In der Handtasche waren noch alle Papiere, EC-Karten und Ausweise.

Sie haben gezielt gesucht: Bargeld und Kreditkarten genommen, alles andere liegen lassen. Der Ausweis steckte nicht mehr an seinem Platz – sie hatten also genug Zeit, alles in Ruhe zu durchsuchen.

Später fiel mir auf, dass die Innenleuchte, die angeht, wenn man die Tür öffnet, ausgeschaltet war. Sie wussten ganz genau, was sie tun.

Ich habe sofort den Notruf gewählt. Man sagte mir, wir sollen zur nächsten Polizeiwache fahren. Dort hatte man leider keinerlei Interesse, wirklich etwas zu tun.

Ich ließ sofort alle Kreditkarten sperren. Der Sperrdienst sagte mir, dass 20 Minuten zuvor bereits 50 € mit meiner Karte bezahlt wurden. Ein weiterer Versuch über 50 € scheiterte, weil die PIN verlangt wurde – nach der dritten falschen Eingabe wurde die Karte gesperrt. Schaden: „nur“ 50 €.

Ein Handy, das im Schrank lag, haben sie zum Glück nicht gefunden.

Wir hatten Glück im Unglück.
Aber das Gefühl bleibt: Während wir geschlafen haben, war jemand in unserem Wohnmobil.

Bitte passt auf euch auf.
Auch an hellen, belebten Rastplätzen.
Auch wenn andere Wohnmobile direkt daneben stehen.

Fortsetzung folgt.

Grüße aus dem mittleren Süden
Jürgen (Jube)

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22.12.2025 17:13 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:14)
avatar  ( gelöscht )
#16
Gast
( gelöscht )

Ja !
Wird aber nur auf Parkplätzen benutzt ( Nachts)
Einfacher Spanngurt - Zur Zeit keine Bilder
Wenn wir uns nicht wohlfühlen, dann fahren wir weiter

angsthase


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22.12.2025 17:29 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:14)
#17
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Ich denke auch, Rundumschutz gibt es nicht.Immer Stell oder campingplätze anfahren. Den Prickstopp bau ich mir trotzdem noch ein. Am Schlimmsten find ich
Das man danach keine Ruhe mehr unterwegs hat, weil die drin waren. Gruss Dieter

Immer ne Handbreit Wasser unter der Finne


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22.12.2025 17:35 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:15)
avatar  jube
#18
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Zitat von Dkcarado im Beitrag #17
Ich denke auch, Rundumschutz gibt es nicht.Immer Stell oder campingplätze anfahren. Den Prickstopp bau ich mir trotzdem noch ein. Am Schlimmsten find ich
Das man danach keine Ruhe mehr unterwegs hat, weil die drin waren. Gruss Dieter



Das kann ich so jetzt nicht sagen wir haben die folgende Nacht in De relativ gut geschlafen. Wir werden sobald ich hier einiges erledigt habe wieder an Weihnachten auf Tour gehn leider nicht nach Spanien dafür reicht die Zeit nicht mehr

Grüße aus dem mittleren Süden
Jürgen (Jube)

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22.12.2025 19:39 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:15)
#19
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Wir stehen grundsätzlich nicht frei und auch nicht an Autobahn-Raststätten.

Wir suchen uns für die Nacht einen gut besuchten Stellplatz entfernt von der Autobahn oder immer öfter einen Campingplatz.

Gruß
Klaus


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23.12.2025 10:50 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:15)
#20
ja

als (theoretischer) womo-knacker finde ich gut wenn...

oft autos kommen und wegfahren (ich falle nicht auf)
auf der parkfläche bereits mehrere womos stehen (mehr und beszere auswahl)
die "kunden" haben ein trügerisches sicherheitsgefühl
auch sonst viel los ist (ich falle auch als fuszgänger nicht auf)
die fläche gur beleuchtet ist (brauche keine lampe bzw. der lichtkegel fällt nicht auf)
ich habe einen leistungsfähigen verkehrsweg um schnell abzuhauen

vielen dank für eute mitarbeit!

allesbleibtgut
hartmut

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23.12.2025 11:53 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:16)
avatar  almo03
#21
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Hallo Jürgen
Leider hatten wir diesbezüglich auch schon Erfahrungen sammeln müssen. Vor zig Jahren wurden wir selbst mal Opfer in Schweden an der E6 auf einer Rastanlage.
Wir waren auf dem Weg nach Norwegen. An der Rastanlage mit Infozentrum und Tankstelle standen schon viele Fahrzeuge und sogar Zelte. Wir fühlten uns absolut sicher.
Zum Glück mussten wir nur ca. 200DM verschmerzen. Ausweise und EC Karten hatten die Diebe dagelassen. Was war passiert? Meine Frau hatte ihre Handtasche mit den Papieren und Geld vorne auf der Beifahrerseite an die Kopfstütze gehängt und vergessen sie mit nach hinten zum Bett mitzunehmen. Das Fahrzeug wurde auf der Beifahrerseite lautlos und ohne Beschädigungen zu hinterlassen geöffnet, die Tasche nach vorne gezogen und nur das Bargeld entwendet. Anschließend die Tür wieder die erste Stufe geschlossen. Geöffent wurde lt. Polizei die Tür mittels Werkzeug zwischen Fensterscheibe u.Fenstergummi. Im Fahrzeug waren sie zum Glück nicht, unser Sohn schlief vorne und hat nichts bemerkt. Das war uns eine Lehre, anschließend haben wir immer die Türen mit einen Spanngurt gesichert, Später mittels Krallen welche wir an der Armlehne und Sitz angebracht hatten. So waren wir immer in der Lage schnell weg zu fahren ohne erst den Gurt zu lösen. Seither sind wird viel vorsichtiger und umsichtiger unterwegs. Alle Türen sich nachts gut gesichert, egal wo wir übernachten. Alarmanlagen haben wir dennoch keine in unsere Mobile eingebaut, wer rein kommen will kommt immer rein.

LG
Alex

Grüße aus dem Rhein-Maingebiet
LG Alex


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23.12.2025 12:15 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:16)
avatar  almo03
#22
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Im Übrigen konnten wir auch vor ein paar Jahren folgendes auf einer Tour nach Spanien beobachten. Als wir in der Nähe von Barcelona auf der Autobahn unterwegs waren und an einem kleinen Parkplatz vorbeifuhren, viel mir auf, dass dort ein 1er BMW mit drei Personen stand und den fließenden Verkehr auf der Autobahn beobachtenden. Mir war irgendwie sofort klar, die spähen Fahrzeuge aus und machte meine Frau darauf aufmerksam. Im Spiegel sah ich noch wie er vom Parkplatz fuhr und zunächst hinter uns blieb. Nach 1-2 Km überholte er dann und setzte sich vor uns. Im Fahrzeug waren nur 2 Personen sichtbar. Wir konnten sehen, dass sie im Spiegel nach uns schauten. Da wir aber darauf vorbereitet waren (Warnungen auch aus dem Netz), haben wir die Actions Kamera am Amaturenbrett eingeschaltet. Das haben sie wohl mitbekommen und sich aus dem Staub gemacht.
Einige Km weiter konnten wir sehen, dass sie ein Wohnmobil aus Belgien auf die Standspur gelost haben. Wir hofften, das sie nicht Opfer geworden sind.

Grüße aus dem Rhein-Maingebiet
LG Alex


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23.12.2025 12:31 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:16)
avatar  Jara04
#23
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Nächstes Jahre fahren wir im Juni ev. Richtung Spanien.
Da wir schon öfters davon gehört/gelesen haben, dass in Frankreich auf den Autohöfen Womos überfallen wurden, werden wir ab der AB fahren und uns für die Übernachtungen einen Stellplatz suchen.

Auf unseren letztjährigen Touren an die Nordsee haben wir in DE immer auf einem grossen Rasthof bei den Lkw‘s geschlafen.
Da haben wir uns sicher gefühlt.

Gruss Markus

PS: dir Jürgen trotz den umtrieben schöne Festtage.


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23.12.2025 12:59 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:17)
avatar  jube
#24
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Teil 2 – was danach herauskam

Die Polizei haben wir sofort verständigt. Leider vergebens. Uns wurde nur gesagt, wir sollen auf ein Revier fahren. Ganz ehrlich: In dem Moment war mir das einfach zu blöd. Wir waren geschockt, müde und wollten nur noch weg.

Immerhin hatten wir noch unsere Ausweise, Führerscheine und EC-Karten. Das hätte auch anders ausgehen können.

Was uns aber keine Ruhe ließ: Unser Hund.
Er hat noch eine gute halbe Stunde tief und fest geschlafen, obwohl wir beide längst hellwach waren. Das war völlig untypisch. Normalerweise ist er sofort da, wenn irgendwas ist – diesmal war er kaum wach zu bekommen. Wer den kleine kennt weiss von was ich rede.

Da habe ich zu meiner Frau gesagt: Wir fahren in ein Krankenhaus und lassen Blut nehmen. Die anderen sind alle abgehauen.
Aber dort wollte man das ohne ärztliche Anweisung nicht machen – auch nicht gegen Bezahlung.

Dann kam mir die Idee mit einer Tierklinik. Die war nur etwa 10 Minuten entfernt. Dort hat man unserem Hund sofort Blut abgenommen und auf Toxine und alles Mögliche untersucht. Kostenpunkt: 560 €.

Gestern Abend, spät, kam dann das Ergebnisper Mail:
Nach rund 2 Stunden hatte unser Hund noch 8,8 % COHb im Blut – ein Wert, der auf eine Betäubung hinweist. Das erklärt seine extreme Schläfrigkeit – und möglicherweise auch, warum wir selbst so benommen waren. Und selbst so fest geschlafen haben.

Gestern habe ich dann das ganze Wohnmobil abgesucht. Dabei habe ich in der Fensterdichtung ein Loch gefunden, etwa so groß wie von einer Stricknadel – komplett durch die Dichtung bis in den Innenraum.

Ich will nichts behaupten.
Aber wer unseren Hund kennt, weiß: Der lässt niemanden ins Wohnmobil. Niemals.

Einmal in der Nacht hat er kurz wie verrückt gebellt. Ich habe ihn zurückgepfiffen, weil ich dachte, draußen läuft jemand vorbei. Heute frage ich mich, ob das der Moment war.

Die Täter haben aus den Geldbörsen fein säuberlich Bargeld und Kreditkarten herausgenommen, und alle karten in den Hand gehabt, alles wieder ordentlich zugemacht und zurück in die Tasche gelegt.
Es wirkt, als wäre eine Person durch die Aufbautür gekommen und eine zweite draußen an der Fahrertür, die alles entgegengenommen hat. Die Sachen lagen später im Fahrerfußraum – auch das, was ursprünglich im Schlafzimmer war.

Anders kann ich mir das nicht erklären.

Passt bitte auf euch auf.
Das hier war kein Zufall.
Das war organisiert.

Grüße aus dem mittleren Süden
Jürgen (Jube)

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23.12.2025 14:53 (zuletzt bearbeitet: 06.01.2026 11:17)
#25
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Zitat von jube im Beitrag #24
Teil 2 –
Nach rund 2 Stunden hatte unser Hund noch 8,8 % COHb im Blut – ein Wert, der auf eine Betäubung hinweist. Das erklärt seine extreme Schläfrigkeit – und möglicherweise auch, warum wir selbst so benommen waren. Und selbst so fest geschlafen haben.
.

Der COhb (Carboxyhämoglobin), zeigt an, wie viel Hämoglobin im Blut mit Kohlenmonoxid (CO) statt mit Sauerstoff besetzt ist.) von 8,8% weist auf eine akute leichte CO Vergiftung hin.
Die COHb-Halbwertszeit ist 4-6 Std.
Wenn nach ~2 Stunden noch 8,8 % gemessen wurden, dann war der Ausgangswert deutlich höher.
Der Standardwert beim Menschen ist 0-2, größer 10 ist eine klinisch relevante Vergiftung.
Die geschilderten Symptome passen auch.
Spannend ist die Frage, wie das CO in den Innenraum gekommen sein könnte.

Im Prinzip kann man es nur mit Abgasen (Benzinmotor, Holzkohlengrill)) erzeugen.
Ein winziges Loch reicht nicht zum Einleiten, dann eher div. Lüftungsöffnungen.
Als chemisches Mittel kaum zu beschaffen und vor Ort "sinnvoll" anwendbar (Beispiel: Ansäuern von Ameisensäure (die zu CO zerfällt) oder andere exotherme Reaktionen, die CO freisetzen), zu komplex, riskant und zeitaufwändig.
Es muss ausgeschlossen werden, ob die Quelle des Kohlenmonoxids eventuell im Wohnmobil selbst lag (defekte Heizung, Gasgerät, Generator), es könnte dann ein zufälliger Zusammenhang (Einbruch und selbstverschuldete CO Vergiftung) sein.


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