LiFePO₄-Batterien aus China: Wegfall der Exportsteuererstattung ab 2027

28.09.2026 08:34
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🔋 LiFePO₄-Batterien aus China: Wegfall der Exportsteuererstattung ab 2027



Für Käufer und Importeure von Lithium-Batterien aus China steht zum Jahreswechsel eine wichtige Änderung an.



Die chinesische Regierung hat beschlossen, die Mehrwertsteuer-Exporterstattung (VAT Export Rebate) für bestimmte Batterieprodukte weiter zurückzufahren und schließlich vollständig abzuschaffen.



Die wichtigsten Termine:

• Bis März 2026 betrug die Exporterstattung für die betroffenen Batterieprodukte 9 %.

• Seit dem 1. April 2026 beträgt sie nur noch 6 %.

• Ab dem 1. Januar 2027 wird diese Exporterstattung für die betroffenen Batterieprodukte vollständig abgeschafft.



🔋 LiFePO₄-Batterien sind ebenfalls betroffen

LiFePO₄ (Lithium-Eisenphosphat) gehört zu den Lithium-Ionen-Batteriechemien. Damit ist die Änderung insbesondere auch für die bei Wohnmobilen, Booten, Solaranlagen und Energiespeichern häufig eingesetzten 12-V-, 24-V- und 48-V-LiFePO₄-Batterien relevant.



🇩🇪 Welche Auswirkungen könnte das auf den deutschen Markt haben?

Der Wegfall der chinesischen Exportsteuererstattung erhöht zunächst den Kostendruck auf chinesische Hersteller und Exporteure. Werden diese zusätzlichen Kosten ganz oder teilweise an europäische Abnehmer weitergegeben, könnten dadurch auch die Einkaufspreise für LiFePO₄-Batterien in Deutschland steigen.



Mögliche Auswirkungen sind:

• höhere Einkaufspreise für deutsche Batterieimporteure und Händler,

• mögliche Preisanpassungen bei LiFePO₄-Batterien für Wohnmobile, Boote und Solarspeicher,

• geringerer Preisdruck durch sehr günstige Direktimporte aus China,

• mögliche Vorzieheffekte bei größeren Bestellungen noch vor dem Jahreswechsel,

• stärkere Bedeutung von Lagerbeständen, langfristigen Lieferverträgen und alternativen Lieferketten.



💶 Werden LiFePO₄-Batterien dadurch automatisch 6 % teurer?

Nein. Der Wegfall der Exporterstattung bedeutet nicht automatisch eine Preiserhöhung von 6 % für deutsche Endkunden.



Ob und in welcher Höhe sich die Änderung tatsächlich auf die deutschen Verkaufspreise auswirkt, hängt unter anderem davon ab, welchen Anteil die chinesischen Hersteller selbst übernehmen, wie sich Zell- und Rohstoffpreise entwickeln, wie groß der Wettbewerb bleibt und zu welchen Konditionen Importeure ihre Batterien einkaufen.



Es ist deshalb durchaus möglich, dass ein Teil der Belastung über höhere Preise weitergegeben wird. Eine pauschale Aussage wie „LiFePO₄-Batterien werden ab Januar um 6 % teurer“ wäre jedoch nicht seriös.



📅 Für geplante Batterieanschaffungen 2027 beachten

Wer für 2027 größere LiFePO₄-Anschaffungen oder direkte Importe aus China plant, sollte diese Änderung bei seiner Kalkulation berücksichtigen. Gerade bei größeren Stückzahlen kann es sinnvoll sein, Angebote und Lieferbedingungen für 2027 frühzeitig mit den Lieferanten abzustimmen.



Stichtag ist der 1. Januar 2027. Ab diesem Zeitpunkt entfällt die betreffende chinesische Exportsteuererstattung für die betroffenen Batterieprodukte vollständig.

Grüße aus dem mittleren Süden
Jürgen (Jube)

www.jube-tech.de


Unterwegs mit dem Sunlight T69L


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