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Wechselrichter im Wohnmobil Steckdosen mit oder ohne FI

14.11.2024 19:24 (zuletzt bearbeitet: 14.11.2024 19:26)
avatar  jube
#1
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Da ich von Interessenten immer wieder Anfragen bekomme ob man im Wohnmobil seine Steckdosen nach dem WR mit FI absichern muss oder nicht, habe ich hier mal ein video von Helmut Klarl der mit den Unsicherheiten aufräumt.

Video

Ich habe meinen WR genau nach dem gleichen Prinzip angeschlossen, und der FI wird an allen Steckdosen sicher ausgelöst wenn ich ohne ohne Landsrom stehe. Wenn Landstrom angeschlossen ist sowieso.
Den Link habe ich mit freundlicher Freigabe von Helmut hier veröffentlicht.

auch seine anderen Videos sind inhaltlich und fachlich sehr gut gemacht.

Grüße
Jürgen

Unterwegs mit dem Sunlight T69L


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14.11.2024 19:33
avatar  Tom
#2
To
Tom

Wie immer, sehr gute Erklärungen und Infos die man hier bekommt DANKE


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14.11.2024 19:49
avatar  jube
#3
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Ich folge Helmut schon seit einigen Jahren auf seinem Kanal.

Und ich weiss das seine Erkenntnisse nicht irgendwo abgeschrieben sind, sondern auf eigenen Tests beruhen.
und dann noch für jeden Laien verständlich erklärt sind.

Grüße
Jürgen

Unterwegs mit dem Sunlight T69L


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12.06.2025 17:00 (zuletzt bearbeitet: 12.06.2025 17:04)
avatar  Klaus
#4
Kl

Ein Problem, das hier noch nicht angesprochen wurde: Wenn die Installation des Wohnmobils mit einem FI korrekt ausgeführt ist, wäre eine Vertauschung von Phase und Neutralleiter bei Landstrombetrieb fatal, dann stünde das Fahrgestell nämlich unter Spannung.

Wenn man der Empfehlung folgt, wie stellt ihr sicher, dass bei anzuschließendem Landstrom der Neutralleiter auch der Neutralleiter und nicht die Phase ist?
1. Vertraut ihr der korrekten Belegung der Anschlussbuchse, auch im Ausland?
2. Oder messt ihr vor jedem Landanschluss nach und vertauscht N und L ggf.? Und was wenn das Nachmessen mal vergessen wurde?
3. Nehmt ihr den einen FI nur für den Betrieb des Wechselrichters und nicht (oder einen eigenen) für den Landstrombetrieb?

Grüße
Klaus


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12.06.2025 17:21
avatar  jube
#5
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Zitat von Klaus im Beitrag #4
Ein Problem, das hier noch nicht angesprochen wurde: Wenn die Installation des Wohnmobils mit einem FI korrekt ausgeführt ist, wäre eine Vertauschung von Phase und Neutralleiter bei Landstrombetrieb fatal, dann stünde das Fahrgestell nämlich unter Spannung.

Wenn man der Empfehlung folgt, wie stellt ihr sicher, dass bei anzuschließendem Landstrom der Neutralleiter auch der Neutralleiter und nicht die Phase ist?
1. Vertraut ihr der korrekten Belegung der Anschlussbuchse, auch im Ausland?
2. Oder messt ihr vor jedem Landanschluss nach und vertauscht N und L ggf.? Und was wenn das Nachmessen mal vergessen wurde?
3. Nehmt ihr den einen FI nur für den Betrieb des Wechselrichters und nicht (oder einen eigenen) für den Landstrombetrieb?

Grüße
Klaus


Das solltest du deinen ausbauer mal Fragen, wie er eine Typengenehmigung bekommen hat. Das hängt damit zusammen das auf CP und SP 3 polige Stecker verwendet werden. und das Problem somit gelöst ist.
Sind nur Schukodosen vorhanden darf man eigentlich mit unseren Fahrzeugen keinen Strom zapfen, da Installation dafür nicht ausgelegt ist.

Ich habe das bei mir so gelöst das ich bei mir eine LED installiert habe leuchtet sie weiß ich das richtig eingesteckt ist, leuchtet sie nicht geh ich raus dreh den Stecker.
Wer Schukostecker nutzt handelt prinzipiell eigentlich immer auf eigene Gefahr, da diese nicht für uns vorgesehen sind.

Man kann nicht alles haben, will man etwas andere Wege gehen muss man sich auch entsprechend eigenverantwortlich absichern.

Über den WR habe ich meine Phase eh immer an der gleichen Stelle ( somit kein Problem)

Grüße aus dem mittleren Süden
Jürgen (Jube)


Unterwegs mit dem Sunlight T69L


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12.06.2025 18:53 (zuletzt bearbeitet: 12.06.2025 18:55)
avatar  Klaus
#6
Kl

Zitat von jube im Beitrag #5
Das solltest du deinen ausbauer mal Fragen, wie er eine Typengenehmigung bekommen hat. Das hängt damit zusammen das auf CP und SP 3 polige Stecker verwendet werden. und das Problem somit gelöst ist.
Sind nur Schukodosen vorhanden darf man eigentlich mit unseren Fahrzeugen keinen Strom zapfen, da Installation dafür nicht ausgelegt ist.


Schukosteckdosen sind zum Anschluss doch gar nicht mehr zulässig... (vgl. DIN VDE 0100 Teil 708 und Teil 721)

Natürlich ist eine CP Steckdose vorhanden. Die Pinbelegung ist hier normaler Weise festgelegt. Nur sind aber nicht alle Elektroinstallationen insbesondere im Ausland vertrauenserweckend. Und ich würde mich nicht darauf verlassen, dass immer alle CEE-Steckdosen korrekt angeschlossen sind. Gut nicht ganz so dramatisch, wenn der Campingplatz normgerecht FI-absichert, worauf ich immer achte. Aber falls der Anschluss nicht FI abgesichert sein sollte, kann es kritisch werden, insbesondere wenn eben diese Konstellation "falsche Pinbelegung" plus Brücke zwischen Neutralleiter und Fahrzeugmasse aufgrund eines Fahrzeugeigenen FIs vorhanden ist.

Zitat von jube im Beitrag #5
Über den WR habe ich meine Phase eh immer an der gleichen Stelle ( somit kein Problem)


Dein WR schließt den Fehlerfall in jedem Fall aus und verfügt somit über eine Phasenerkennung mit Polumschaltung? Das kann ich mir nicht vorstellen.

Grüße
Klaus


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13.06.2025 16:18
avatar  jube
#7
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Zitat

Dein WR schließt den Fehlerfall in jedem Fall aus und verfügt somit über eine Phasenerkennung mit Polumschaltung? Das kann ich mir nicht vorstellen.

Grüße
Klaus



Nein das tut er nicht! ABER ich stecke mein Womo nicht an irgendwelchen halblebigen Verteilern ein.
Sondern lebe von meinen Akkus

1. da ist die Phase definiert, der FI an der richtigen stelle und das ändert sich nie!
2. sitzt meine LED nach dem Wechselrichter, kommt der Strom nmach der NVS nicht auf der richtigen Seite raus bleibt die LED aus.
3. Schukostecker sind klar verboten, darum nutzt sie auch keiner mehr auf SP und CP, sondern NUR die blauen CEE Stecker.
4. von wieviel wohnmobilisten kannst du hier berichten die durch Stromschläge ums leben gekommen berichten?
5. Kann man selbstverständlich jedes Unglücksszenario herbei reden, müsstest eigentlich beim überqueren des Zebrastreifens sicher stellen das nicht ein autofahrer dies überfährt und dich mitnimmt.

Traust du dich eigentlich noch DE zu verlassen? oder prüfst du vor dem einstecken die dortige elektroinstallation auf Herz und Nieren?

Ich für mich persönlich möchte es soweit möglich ist, Gefahren ausschliessen aber dabei nicht wie ein Prüfingenieur durch die Welt fahren, sondern mein Leben geniessen.

Sorry das ist meine Meinung und musste ich mal loswerden

Grüße aus dem mittleren Süden
Jürgen (Jube)


Unterwegs mit dem Sunlight T69L


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13.06.2025 16:50 (zuletzt bearbeitet: 13.06.2025 16:51)
avatar  Klaus
#8
Kl

Zitat von jube im Beitrag #7
Traust du dich eigentlich noch DE zu verlassen? oder prüfst du vor dem einstecken die dortige elektroinstallation auf Herz und Nieren?


Aber sicher. Wir sind gern in Europa unterwegs und habe schon einiges gesehen. Und ja, ich schaue mir die Elektroinstallation zumindest kurz an (insb. ob ein RCD vorhanden ist oder nicht), bevor ich den Landstrom anschließe! Ich halte es für blauäugig zu glauben, dass alles stets so ist wie er es von deutschen Elektroinstallationen gewohnt ist, jede Elektroinstallation perfekt glaubt und meint dass keiner von denen der sie errichtete Fehler macht. Dafür ist mir das Leben meiner Liebsten zu wertvoll. Aber gut, jeder wie er mag...

Zitat von jube im Beitrag #7
Ich für mich persönlich möchte es soweit möglich ist, Gefahren ausschliessen aber dabei nicht wie ein Prüfingenieur durch die Welt fahren, sondern mein Leben geniessen.


Das ist genau mein Ansatz: Ausschließen von nicht selbst beeinflussbaren Gefahren durch technische Prävention. Dazu braucht man nicht den Testingenieur im Ausland spielen, sondern muss lediglich mit einem nötigen Sachverstand an die Sache gehen. Von einem Forumsbetreiber würde ich das durchaus erwarten wollen.
Und mit dem Genießen ists halt schnell vorbei, wenn man als Aschehäufchen neben dem Wohnmobil liegt. Mit Strom macht man keine Spässchen!

Grüße
Klaus


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13.06.2025 17:13
avatar  jube
#9
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Du pflückst dir sehr schön Inhalte herraus auf die du etwas negativ antwortest.

Ich glaube eher weniger das du meinen Sachverstand beurteilen kannst. Ich frage mich langsam warum du hier im Forum bist.

Sinnvolles hast du bisher nicht beigetragen, ausser alles in Frage zu stellen. Konkrete Angaben hast du sehr schön umgangen.

Grüße aus dem mittleren Süden
Jürgen (Jube)


Unterwegs mit dem Sunlight T69L


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13.06.2025 18:08
avatar  jube
#10
avatar

Zitat
Und mit dem Genießen ists halt schnell vorbei, wenn man als Aschehäufchen neben dem Wohnmobil liegt. Mit Strom macht man keine Spässchen!

Grüße
Klaus



So wie ich dich hier kennen gelernt habe, hast du sicher auch belegbare Zahlen wieviel das bisher als Aschehäufchen neben ihren Womos gelegen sind. Deren Unfälle genau durch dieses Szenario verursacht wurden.
Würdest du die auch mit uns teilen und daran teilhaben lassen? Gerne würden wir das auch verstehen wollen.
Und das Strom in bestimmten Formen keinen Spass macht weiss hier sicher jeder.

Grüße aus dem mittleren Süden
Jürgen (Jube)


Unterwegs mit dem Sunlight T69L


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14.06.2025 12:24
avatar  fred71
#11
fr

ich bin ja nur Laie, (also kein Elektriker oder so).
Aber, wenn die Pin Belegung "falsch" ist, also Nullleiter und Phase vertauscht ist
Wenn da noch eine Graetz Schaltung vor geschaltet wird, ist die Polung es Steckers doch egal, oder täusche ich mich?


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14.06.2025 16:24
avatar  jube
#12
avatar

Zitat von fred71 im Beitrag #11
ich bin ja nur Laie, (also kein Elektriker oder so).
Aber, wenn die Pin Belegung "falsch" ist, also Nullleiter und Phase vertauscht ist
Wenn da noch eine Graetz Schaltung vor geschaltet wird, ist die Polung es Steckers doch egal, oder täusche ich mich?


Die Graetz-Schaltung, auch Brückengleichrichter oder Brückenschaltung genannt, ist eine elektronische Schaltung, die Wechselstrom in Gleichstrom umwandelt
Darum ist sie für 230V auch nicht brauchbar da m man 230V von aussen einspeist, und diese eigentlich nur zu den 230V Steckdosen durchschleifen will.

Grüße aus dem mittleren Süden
Jürgen (Jube)


Unterwegs mit dem Sunlight T69L


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14.06.2025 19:22
avatar  Konsul
#13
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Also ich sag mal so: Auch wenn es in D oder der EU auf den CPs / SPs eigentlich Vorschrift ist nur noch die korrekt angeschlossene blaue CE-Dose zu verwenden, kenne ich in D schon noch ein paar CPs die noch mit der alten Schuko-Variante arbeiten. Z.B. der städtische CP der Stadt Köln, oder den ein oder anderen CP am Bodensee. Im Ausland, speziell I und F sieht es ungleich besser aus eher noch schlimmer.
Handeln die jetzt alle rechtswidrig und müssten eigentlich geschlossen werden bis alles in Ordnung ist? Oder......?
Da ich mittlerweile ebenfalls autark bin, ist mir die Sache mit dem Stromanschluss völlig Wumpe. Mein WR mit FI ist korrekt verdrahtet und da hängt auch nur die Senseo dran. Ok, hin und wieder der Fön der Frau. Ansonsten läuft bei mir alles über 12V.

Grüsse vom "Schön-Wetter-im-Süden-Camper" Michael

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